Verbindung und Zugehörigkeit: Ein Interview mit Ben Jones von Generation Identity

The Visionable: Wann bist du zu Generation Identity gekommen und was hat dich anfangs für die Bewegung angezogen?

Ben Jones: Ich bin im Januar 2018 zu Generation Identity gekommen. Davor war ich noch nie in der Politik aktiv gewesen. obwohl ich immer politische Gefühle hatte. Ich bin etwas ungewöhnlich, weil ich nicht wegen Martin Sellner oder wegen einer bestimmten Aktion beigetreten bin. Ich habe mich ausdrücklich angemeldet, weil der Identitarismus und die Europäische Neue Rechte bei mir Anklang fanden. Sie waren kohärent, mutig und radikal ... ohne auf die üblichen "Rechts" -Trends im englischsprachigen Raum zurückzugreifen. Diese waren und sind unwirksam.

TV: Welchen Eindruck haben Sie im Zusammenhang mit dem Nationalismus von Millennials im Vereinigten Königreich in Bezug auf Weltanschauung und Zukunftsvision?

Ben: Millennials sind praktisch die erste Generation in der Geschichte, der ein "Beispiel" fehlt. Dies gilt insbesondere für junge Menschen mit europäischer Abstammung. Wir wurden der kulturellen und kommunalen Kräfte beraubt, die andere Völker haben, sei es zivilisatorisch, spirituell oder volkstümlich. Wir wachsen als soziale Atome ohne wirkliche Grundlagen auf, ohne sozusagen „Wege“. Ein Gefühl der nationalen Zugehörigkeit und ein kulturelles Erbe sorgen für Konzentration und Grundlage. Wie können wir unser Leben als junge Europäer gestalten? Die Antworten liegen bei unseren Vorfahren.

TV: Können Sie mit den Menschen sprechen, mit denen GI mitschwingt? Befürworten die GI überwiegend Studenten, junge Berufstätige oder generationenübergreifend und haben sie einen ähnlichen oder unterschiedlichen politischen und sozioökonomischen Hintergrund?

Ben: Generation Identity spricht eine ganze Reihe von Persönlichkeiten und Charakteren an. Natürlich sind wir eine Jugendbewegung. Daher wenden wir uns an Studenten, junge Berufstätige und ältere Menschen, die die etablierten politischen Strömungen satt haben. Ich kann nicht über das Make-up in den Continental-Niederlassungen sprechen, aber in Großbritannien haben wir immer noch ein hartnäckiges Klassensystem. Unsere Mitglieder und Aktivisten kommen aus allen Bereichen der sozialen Schichten. Darauf bin ich außergewöhnlich stolz.

TV: Was sind die dringlichsten Probleme, mit denen GI sich befasst?

Ben: Mir wurde von führenden Persönlichkeiten von Generation Identity gesagt, dass das Vereinigte Königreich der autoritärste Staat in Westeuropa ist. Ich stimme dieser Analyse zu. Das Land ist voller hysterischer sozialer und politischer Persönlichkeiten, die ihre Gegner zensieren und zum Schweigen bringen wollen. Seit vielen Jahrzehnten wird unser „Recht“ von Scharlatanen und Inkompetenten falsch dargestellt. Generation Identity ist die erste Organisation dieser Art, die als Reaktion darauf echten moralischen Mut betont. Darüber hinaus zieht der Große Ersatz im ganzen Land ein und wir werden in unseren größten Städten und Gemeinden zu einer Minderheit

TV: Was gibt Ihnen Grund zu der Annahme, dass es GI gelingen wird, den großen Ersatz der Europäer in ihren Heimatländern aufzuheben?

Ben: Es hängt alles von unserer Fähigkeit ab, junge, leidenschaftliche Menschen mitzunehmen und sie wie Diamanten zum Strahlen zu bringen. Wir geben ihnen die Ideen, Theorien und den moralischen Mut, den Status Quo herauszufordern. Wir entwickeln bereits Beziehungen zu populistischen und patriotischen Parteien in ganz Europa. Wir setzen uns dafür ein, dass sie ihre Versprechen halten und nicht in die Defensive geraten.

TV: Wie und von wem wurde GI falsch charakterisiert und wie gehen Sie mit den falschen Anschuldigungen um?

Ben: Jeder, der sich mit der Großen Ersetzung befasst, der Globalisierung und der Masseneinwanderung entgegenwirkt, wird unweigerlich beschuldigt, "rechtsextrem" zu sein. Das Establishment und seine Unterstützer benutzen ein Lexikon, um die Debatten zu unterdrücken und ihre Gegner zu belästigen. Als "Faschist" bezeichnet zu werden, ist fast so, als würde man ihn im 13. Jahrhundert als Ketzer bezeichnen. George Orwell erkannte, dass Begriffe wie diese bereits in den 40er Jahren missbraucht wurden. Was das Establishment im Wesentlichen zu tun versucht, ist, uns aus Furcht vor Assoziationen vom weiteren politischen Diskurs abzuhalten. Sie wissen, dass, wenn wir die Möglichkeit haben, frei zu sprechen, unsere Ideen bei Millionen mitschwingen.

TV: Was möchten Sie mit jemandem teilen, der die Unterstützung oder den Beitritt zur GI in Betracht zieht, und wer zögert?

Ben: Wenn Sie dies lesen, dann, weil Sie sich Sorgen um die Zukunft Ihres Landes, Ihres Volkes und Ihrer Zivilisation machen. Das Ansehen von YouTube-Videos und das Sitzen hinter einem anonymen Twitter-Account ändern leider nichts. Übermorgen kommt nie. Generation Identity bietet Ihnen die Möglichkeit, auf friedliche, intelligente und ja erfreuliche Weise etwas zu bewirken. Sie haben keine Ausreden mehr. Die Zeit zum Handeln, zur Veränderung ist jetzt.